DOERS Summit Zypern: Echte Begegnungen
DOERS Summit in Limassol: internationale Ideen, echte Gespräche und der vermutlich kleinste zflys-Fan der Welt.


Du kannst 37 LinkedIn-Profile öffnen, fünf PDFs lesen und dir fest vornehmen, „bald einmal“ zu schreiben. Oder du stellst dich auf die DOERS Summit in Limassol und beginnst ein echtes Gespräch. Die zweite Variante hat mehr Geräusche, mehr Überraschungen und deutlich bessere Chancen auf eine Geschichte, die du später noch erzählen willst.
Genau deshalb war zflys bei der DOERS Summit Zypern dabei. Zwei Tage, vier Bühnen, mehr als 150 Aussteller und laut Veranstalter über 10.000 Gründer:innen, Investor:innen, Creators aus mehr als 50 Ländern.
DOERS Summit Zypern: Wer in Limassol auf der Bühne stand
Die offizielle Eventseite nannte unter den mehr als 150 Stimmen unter anderem Alisa Adel von Airbus, DJ Bliss, Natasha Lytton von Seedcamp, Pedro Santos Vieira von 500 Global, Jeremy Brown von Anthemis und András G. Inotai. Dazu kamen Menschen von MIT, TechIsland, SOFTSWISS, Wargaming und TheSoul Group. Kurz gesagt: ein internationales Programm, bei dem sich Start-up, Investment, Technologie, Markenführung und Creator Economy nicht höflich nacheinander anstellten, sondern gleichzeitig durch die Tür wollten.
Auf der Creator Stage sprach auch Rico Go alias Ricardo Gorski über sein Geschäft und sein Leben als Creator und Unternehmer auf Zypern. Sein vollständiger DOERS-Auftritt ist online. Die Storytellerin im orangefarbenen Kleid auf unserem Foto ist Natasha Lytton. Ihre angekündigte Keynote behandelte Storytelling als Wettbewerbsvorteil in einer Welt voller Informationsüberlastung. Das passt zu den fotografierten Folien: Glaube schafft Bedeutung, Gemeinschaft schafft Momentum, „Why now?“ Dringlichkeit und „Why you?“ Vertrauen.
Aphrodite hätte dazu nur genickt. Aufmerksamkeit ist schließlich ihr Ressort. Aber ohne Wahrheit, würde sie ergänzen, ist selbst der schönste Auftritt nur sehr gut beleuchteter Nebel.

Das persönliche Highlight hatte einen zflys-Luftballon
Mein persönliches Highlight war weder ein großer Name noch eine neue KI-Abkürzung. Es war der vermutlich kleinste zflys-Fan der Welt: ein Kind mit unserem zflys-Luftballon. Markenbindung kann offenbar beginnen, bevor man das Wort Positionierung fehlerfrei aussprechen kann.
Apollo aus dem Sales-Team hätte vermutlich sofort nach der Conversion Rate gefragt. Aphrodite hätte ihn freundlich daran erinnert, den schönen Moment nicht in ein Dashboard zu verwandeln.

Den Luftballon gab es am zflys-Stand von ADVANTAGE AUSTRIA. Das Team kannten wir bereits aus Nachrichten, Unterlagen und digitalen Kontakten. Aber gelesen ist eben nicht getroffen. Vor Ort hörst du den Tonfall, bemerkst den Humor und siehst, bei welchem Thema jemand sofort lebendig wird. Aus „Wir sollten einmal sprechen“ wird plötzlich ein Gespräch, das tatsächlich stattfindet. Revolutionär, wir wissen :)
Was es auf der DOERS Summit zu sehen gab
Die DOERS Summit war keine reine Vortragsparade. Auf vier Bühnen liefen Keynotes, Panels und Workshops. In der Startup Zone wurde präsentiert, erklärt, nachgefragt und investiert. Auf der Creator Stage ging es um Marken, Social Media, Monetarisierung, künstliche Intelligenz und digitale Reichweite. Und zwischen Lounges, Ständen und Kaffeebechern geschah das, was in keiner Agenda vollständig Platz hat: Menschen fanden heraus, ob sie einander mögen, verstehen oder gemeinsam etwas anfangen wollen.

Am zflys-Stand sprachen wir zum Beispiel darüber, warum Englisch auf Zypern weit mehr als Konferenzsprache ist. Es ist oft die Brücke zwischen internationalen Teams, Kund:innen und Partner:innen. Und natürlich kamen wir zu den wirklich geschäftskritischen Fragen: Wo liegen die besten Tauchplätze und Unterwasserparks auf Zypern? Wer behauptet, das sei kein Networking-Thema, war noch nie mit begeisterten Taucher:innen auf einer Mittelmeerinsel.
Warum persönliche Begegnungen kreative Gespräche verändern
Dass persönliche Begegnungen anders wirken als Videocalls, ist nicht nur ein Gefühl nach zwei Tagen Event. Brucks und Levav zeigten 2022 in Nature, dass Zweiergruppen per Videokonferenz in einem Laborversuch und einem Feldexperiment über fünf Länder hinweg weniger kreative Ideen produzierten als Gruppen im selben Raum. Bei der Auswahl der besten Idee waren virtuelle Teams nicht schlechter. Die seriöse Übersetzung ist daher nicht: Videokonferenzen sind schlecht. Sie lautet: Wenn Menschen gemeinsam erkunden und neue Ideen entwickeln sollen, kann der physische Raum einen Vorteil haben.
Genau dieser Raum war in Limassol überall. Jemand bleibt wegen eines Luftballons stehen. Daraus wird ein Scherz. Aus dem Scherz eine Frage. Aus der Frage vielleicht ein Projekt. Kein CRM kann den ersten Blickkontakt übernehmen. Es darf danach gern sofort dokumentieren, bevor Hermes den Namen wieder nur als „spannende Person vom Stand nebenan“ abspeichert.
Aphrodites Tipp für Networking auf ihrer Insel
Aphrodite ist am zflys-Olymp für Marketing zuständig. Ihr Rat für Events auf Zypern lautet: „Schau zwischendurch vom Badge auf. Menschen sind interessanter als Lead-Listen. Meistens.“ Praktisch bedeutet das: Plane nicht nur Sessions, sondern drei echte Gespräche. Beginne nicht mit deinem Angebot, sondern mit der Frage, welches Projekt dein Gegenüber gerade wirklich beschäftigt.
Und wenn noch Zeit bleibt, mach einen Abstecher zu Petra tou Romiou, dem mythischen Geburtsort Aphrodites. Nicht, weil dort automatisch die nächste Kooperation aus dem Meer steigt. Sondern weil gemeinsame Orte und Erlebnisse bessere Gesprächsanlässe liefern als der nächste fensterlose Meetingraum.
Was von der DOERS Summit in Limassol bleibt
Wir kamen wegen internationaler Kontakte, Pitches und neuer Ideen. Wir gingen mit Geschichten über Tauchparks, Investor:innen, Creator, ADVANTAGE AUSTRIA und einen kleinen Menschen mit großem zflys-Luftballon. Die DOERS Summit Zypern hat daran erinnert, dass Kommunikation nicht nur aus Botschaften besteht. Sie entsteht zwischen Menschen.
Echte Begegnung ist nicht automatisch tief, ehrlich oder produktiv. Aber sie gibt uns mehr Signale, mehr Zufälle und mehr Chancen, aus einer losen Verbindung eine Beziehung zu machen. Und ja: In echt ist und bleibt es meistens lustiger. Wenn du deinen nächsten Auftritt so vorbereiten möchtest, dass aus Kontakten Gespräche werden, wir sind da:
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